Elektrohydraulisches Formen (EHF)

Dank jahrelanger Forschung und Entwicklung sind Bmax‘ elektrohydraulische Umformsysteme ausgereift und in industrieller Qualität erhältlich. Dies macht den Zugang zu dieser wegweisenden Technologie leichter denn je.

Wissenschaftliche Grundlagen

EHF Technologie beruht auf der Hochgeschwindigkeitsverformung von Metallen unter Einwirkung von Schockwellen unter Wasser. Die von einem Bmax System generierte elektrische Ladung wird unter Wasser zwischen zwei Elektroden abgeleitet und erzeugt einen Lichtbogen. Dieser Lichtbogen verdampft das umgebende Wasser schlagartig, elektrische Energie wird in eine intensive Stoßwelle mechanischer Energie umgewandelt.

 

Während dieses Vorganges verwandeln mechanische Stoßwellen das Metallwerkstück in einen viskoplastischen Zustand und beschleunigen es auf ein Matrizenformteil.
Diese Technologie ermöglicht hohe Fertigungsraten von komplexen Formteilen im kalten Zustand. Der gesamte Vorgang geschieht in Millisekunden; der komplette Fertigungszyklus, einschließlich der Systemladezeit, wird auf Sekunden reduziert. Limitationen aufgrund der Größe des Werkstückes bestehen kaum, die Formung von Werkstücken mit mehreren Quadratmetern ist möglich. Durch die Anordnung mehrerer Elektroden über einem großen Werkstück kann die Druckverteilung individuell nach Werkstück- Topologie gesteuert werden, dabei genügt die Verwendung einer einseitigen Formmatrize um die komplexesten Formen mit feinsten Details und Strukturen zu reproduzieren.

Wettbewerbsvorteile MPF
  • Ein einstufiges Verfahren (statt stufenweises Stanzen)
  • Feinste Details und scharfe Linien leicht und einfach geformt.
  • Ausformung von positiven und negativen Konturen
  • Verwendung eines einzelnen einseitig geformten Matrizenformteils.OK
  • Ermöglicht sehr große Umformgrade (erheblich verbesserte Profiltiefen im Vergleich zu herkömmlicher Stanztechnologie)
  • Gleichmäßige Verteilung und verbesserte Belastbarkeit von sehr dünnen Materialien.
  • Extrem schneller Prozessablauf
  • Kleine Anlagenabmessungen
  • Keine zusätzliche Presse erforderlich – die Prozesskammer ist ein selbst balancierendes System
  • Limitationen aufgrund der Größe des Werkstückes bestehen kaum, die Formung von Werkstücken mit mehreren Quadratmetern ist möglich.
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